Erfundene Krankheiten

Erfundene Krankheiten

Bis in die 1970er Jahre stellte die Pharmaindustrie Medikamente her, um Krankheiten zu heilen. Das hat sich inzwischen geändert. Denn nun steht die mächtige Lobby im Verdacht Krankheiten zu erfinden, um neue Medikamente zu verkaufen. 

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Erfahren Sie hier, bei welchen Diagnosen Sie skeptisch und hellhörig werden sollten.

Neue psychische Diagnosen machen Gesunde zu Kranken

Vor einigen Monaten ist die neueste Auflage des Psychiatriehandbuchs DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) der Amerikanischen psychiatrischen Vereinigung (Amrican Psychiatric Association, Apa), die als „Bibel der Psychiatrie“ gilt, erschienen. In diesem Regelwerk wird festgelegt, was als normales bzw. als gestörtes Verhalten gilt und was dementsprechend behandlungsbedürftig ist.

Wurden in der ersten Ausgabe dieses weltweit anerkannten Standartwerks in den 50er Jahren noch 106 Diagnosen aufgeführt, so waren es in der vorletzten Ausgabe von 1994 bereits 297. Nun sind aktuell noch weitere hinzugekommen, die durchaus fragwürdig zu sehen sind. 

Erfundene Krankheiten

Als krankhaft gilt ab sofort:

wenn Sie über den Verlust eines geliebten Menschen länger als zwei Wochen trauern

wer gelegentlich Heißhungerattacken hat (Binge Eating Syndrom)

wenn Kinder zu heftigen Wutausbrüchen neigen (DMDD)

wer öfters mal an seiner Haut kratzt oder herum-puhlt (Skin Picking Störung)

Selbstverständlich wird auch gegen jede dieser „Störungen“ ein Medikament angeboten.

An Kindern verdient die Pharmalobby besonders gut

Als Vater des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms ADHS gilt der 2009 verstorbene Psychiater Leon Eisenberg. Vor seinem Tod sprach er jedoch davon, dass die Krankheit „konstruiert“ sei.

Dennoch nimmt einem Bericht der Barmer Krankenkasse BEK aus dem Jahr 2013 zufolge die Anzahl der entsprechenden Diagnosen bei Jungen immer stärker zu. Die Bundesärztekammer geht von bis zu 700.000 betroffenen Patienten aus.

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Ein lukratives Geschäft:

Die Barmer schätzt, dass inzwischen mindestens 10 % aller Jungen der Wirkstoff Methylphenidat (Ritalin) gegen die angebliche Krankheit ärztlich verordnet wird.

Kindliche Trotzphasen gelten ab sofort als behandlungsbedürftig

Doch nun führt das psychologische Handbuch eine Krankheit auf, die es bisher noch nicht gab:

DMDD (Dyruptive Mood Dysregulation Disorder).

Mit dieser Diagnose werden Kinder und Jugendliche „bedacht“, die zu heftigen Wutausbrüchen neigen und vor Zorn um sich schlagen können.

Doch Kritiker melden Bedenken an, dass durch diese neue Modekrankheit unzählige junge Menschen mit Medikamenten voll-gestopft werden, die eigentlich gesund sind.

Eine aktuelle Studie der Universität von Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania mit mehr als 700 Kindern hat soeben nachgewiesen, dass die im Handbuch beschriebene Diagnose auf jedes 4. Kind passt.

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Ein Milliarden Geschäft!

 

Mein Fazit: Hinterfragen Sie es kritisch, wenn Ihnen oder Ihren Kindern und Enkeln ein Arzt aufgrund einer neuen Diagnose oder niedrig angesetzter Normwerte Medikamente verordnen möchte. Lassen Sie sich nicht zum „Goldesel“ der Pharmaindustrie machen, und holen Sie sich zumindest eine zweite Meinung ein.

 

Hier können Sie sich ein Interview (Video) zum Skandal in der Medizin anschauen und Informationen erhalten, welche Krankheiten auf natürliche Weise zum Behandlungserfolg führen kann. Hier anklicken!

 

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Liebe Grüße und bleiben Sie immer skeptisch, 

Ewald

 

 

 

Quelle: FID Verlag GmbH

Autor: Beate Rossbach

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